Kinder & Gott

Kinder fragen nach Gott

 

Kinder haben ein Grundbedürfnis nach Religion, auch dann, wenn sie aus einem keineswegs religiös geprägten Elternhaus kommen. Sie haben ein starkes Bedürfnis nach einem Schutzbegleiter. "Woher komme ich?", "Wohin gehe ich?", "Warum können die Blumen nicht sprechen?", "Wer ist Gott?", "Mama, kann uns Gott wirklich hören?", " Hat er so große Ohren?",  "Ist Gott ein Mann oder eine Frau?", "Wann wurde Gott geboren?"  … - Kinder fragen im wahrsten Sinne des Wortes nach Gott und der Welt; sie wollen Antworten auf alle Dinge und Vorgänge haben, die sie bewusst zur Kenntnis nehmen.  Ähnlich geht es vielen Eltern. Fragen wie "Papa, wo wohnt der liebe Gott?", "Warum kann das Christkind zu uns kommen, der Uropa aber nicht, der ist doch auch im Himmel?", "Gibt es Gott wirklich?", "Warum hat Gott die Oma sterben lassen?", "Wer lässt die Blumen wachsen?", "Warum wurde Jesus an das Kreuz genagelt?", werden von den Sprösslingen bereits im Kindergartenalter gestellt.

Kinder stellen die Fragen auch dann, wenn in der Familie das Thema Religion bisher ausgespart blieb und die Eltern den Kirchenbesuch mieden. Viele Eltern, denen der Glaube oder zumindest die Kirchenzugehörigkeit im Lauf ihres bisherigen Lebens abhanden gekommen ist, entdecken durch ihre Kinder das Thema Religion von Neuem. Feste Rituale wie beispielsweise das gemeinsame Aufstellen der Krippe in der Adventszeit oder das Schmücken des Osterzweiges gehören zu einer religiösen Erziehung dazu. Vor allem für Kinder, die von zu Hause nicht religiös geprägt sind, sind die kirchlichen Jahresfeste wie Ostern, Pfingsten, St. Martin, Nikolaus oder Weihnachten die Ereignisse, an denen sie der Religion hautnah begegnen. Die Feste bieten aber auch Eltern, die mit Kirche nicht viel am Hut haben, die Chance, einmal innezuhalten; sich gemeinsam mit den Kindern auf die ursprünglichen Aussagen der Feste einzulassen. Die Auseinandersetzung mit den Inhalten kann durchaus auch kritisch sein.

Das Anzünden von Kerzen, das gemeinsame Basteln von Oster- oder Weihnachtsschmuck, das Backen von Plätzchen, das Singen von Weihnachtsliedern, das Vorlesen biblischer Geschichten oder das gemeinsame Gestalten des Pfingstausflugs können aus den vordergründigen Konsumfesten ein Mehr machen. Menschen brauchen Rituale. Und Kinder brauchen sie ganz besonders. Nicht umsonst bestehen sie darauf, immer wieder die gleiche Gute-Nacht-Geschichte zu hören oder morgens stets auf die gleiche Weise durch Kitzeln geweckt zu werden. Immer wiederkehrende Abläufe geben dem Leben Struktur, schenken Geborgenheit und Halt und stärken Ich- und Wir-Gefühl.

 

 

Auf dieser Seite findet ihr nun Gebete für Kinder,

Geschichten vom Bischof Nikolaus, St. Martin und vieles mehr.

 

Gebete

 

Herr ich danke dir für mein Frühstück (Mittag-, Abendessen).
Aber noch mehr danke ich dir für die Menschen,
die mit mir zusammen am Tisch sitzen.
AMEN

***

Alles lebt von Deinen Gaben,
Vater, was wir sind und haben,
alles Gute kommt von Dir.
Du hast uns noch nie vergessen,
gibst auch heute uns zu essen.
Herzlich danken wir dafür.

***

Gott, vom dem wir alles haben,
wir danken dir für diese Gaben.
Du gibst sie uns, weil du uns liebst,
und segne auch, was du uns gibst.
Wieder ist es Mittagszeit (Frühstückszeit),
Und das Essen steht bereit.
Was wir haben kommt von dir,
guter Gott wir danken dir.
Jedes Tierlein hat sein Essen,
jedes Blümlein trinkt von dir,
Hast auch du uns nicht vergessen,
guter Gott wir danken dir.

***

Gott, schütze uns und unser Haus
mit deiner Macht und Güte.
Und sende Deinen Engel aus,
damit er uns behüte.

***

Die Erde ist schön

So viel Freude hast Du, Gott,
in die Welt gegeben;
Sonne, Sterne, Schmetterlinge,
Lieder, Blumen, schöne Dinge,
dass wir fröhlich leben.
Um uns liebe Menschen sind,
die uns treu begleiten;
Eltern erst, die mit uns gehen
Freunde auch, uns beizustehen,
auf dem Weg, den weiten.
Und du gibst weiter uns einen Ort,
den wir Heimat nennen;
Städte, Dörfer, uns gebaut,
Berge, Täler, uns vertraut,
die wir lieben, kennen.
Dazu bin ich auf der Welt,
dass ich Frieden bringe,
dass ich hier an jedem Tage,
Deine Liebe weitersage.
Hilf, dass es gelinge. Amen.

***

Eh der Tag zu Ende geht,
spreche ich mein Nachtgebet.
Danke Gott für jede Gabe,
die ich heut empfangen habe.
Bitte Gott für diese Nacht,
dass er mich im Schlaf bewacht.
Dass kein böser Traum mich weckt,
und das Dunkle mich nicht schreckt.
Doch kommt der helle Morgenschein,
lass mich wieder fröhlich sein.

***

Lieber Gott,
nun schlaf ich ein,
schicke mir mein Engelein,
dass es treulich bei mir wacht,
durch die ganze lange Nacht.
Schütze alle, die mir lieb,
alles Böse mir vergib.
Und kommt der helle Morgenschein,
lass mich wieder fröhlich sein.

***

Lieber Gott im Himmel du,
meine Äuglein fallen zu.
Bleib bei mir die ganze Nacht,
bis die Sonne wieder lacht.

***

Ich habe heute gespielt und getobt und gelacht,
jetzt ist es schon spät, es kommt die Nacht,
Gib du, lieber Gott, auch wenn ich schlafe, gut auf mich acht.

***

Wenn ich weine, wenn ich lache,
du hörst mir zu, bist für mich da.
Ob ich träume, ob ich wache,
immer bist du, Gott mir nah.

***

Gott gebe dir
für jeden Sturm einen Regenbogen,
für jede Träne ein Lachen,
für jede Sorge eine Aussicht
und eine Hilfe in jeder Schwierigkeit.
Für jedes Problem, das das Leben schickt,
einen Freund es zu teilen,
für jeden Seufzer ein schönes Lied
und eine Antwort auf jedes Gebet.
Irischer Segensspruch

St. Martin von Tours

Hier findet ihr die Geschichte und Legenden, Rezepte und Lieder rund um den heiligen Martin von Tours.

 

 

Gedenktag ist der 11. November

 

Nikolaus von Myra

Hier findet ihr die Geschichte und Legenden sowie Lieder rund um den heiligen Nikolaus von Myra

Gedenktag ist der 6. Dezember

 

 

Die Heiligen Dreikönige

Hier findet ihr die Geschichte sowie Lieder und Rezepte zu den Heiligen Dreikönigen

Gedenktag ist der 6. Januar

 

 

Johannes der Täufer

Namenspatron der Pfarrkirche Oberthulba und des St.-Johannes-Vereins

Johannes der Täufer (Hebräisch: »Der Herr ist gnädig«), Sohn der schon betagten Eltern Zacharias und Elisabeth, erblickte etwa ein halbes Jahr vor Jesus das Licht der Welt. Die außergewöhnlichen Ereignisse vor und bei seiner Geburt lassen ihn als ein besonderes Geschenk Gottes, das vom Heiligen Geist erfüllt war, erkennen. Um das Jahr 28/29 folgte Johannes, damals etwa dreißig Jahre alt, einem Ruf Gottes, um dem Volk Israel eine Taufe zur Vergebung der Sünden und das Herannahen des messianischen Reiches zu verkünden. Er predigte in der Wüste, am Jordan und bei Jerusalem. Das Volk hing ihm an wegen seiner überzeugenden Wortgewalt und asketischer Lebensweise. Johannes hat Qumran und die Essener gekannt, aber nicht zu diesen Gemeinschaften gehört. Jesus ließ sich von Johannes taufen, dieser aber wies das Volk auf Jesus hin als auf den, der kommen soll und der würdiger sei als er. Aus dem Kreis der Johannes-Jünger gewann Jesus seine ersten Anhänger. Als Johannes den Ehebruch des Königs Herodes Antipas öffentlich anprangerte, ließ dieser ich gefangen setzen. Auf Betreiben der Herodias ließ der König dann Johannes enthaupten. - Die Verehrung des Täufers, den Jesus den »Größten der von einer Frau Geborenen« genannt hat, geht bis in die Frühzeit der Kirche zurück. Mit seinem Festtag ist vielfältiges Brauchtum verbunden.

Johannes der Täufer wird dargestellt in Fellbekleidung, mit Kreuzstab, Lamm, Taufschale.

Johannes der Täufer ist Patron der Lämmer, Schaf, Haustier, Hirten, Färber, Gerber, Kürschner, Schneider, Sattler, Bauern, Winzer, Gastwirte, Fassbinder, Musiker, Sänger, Tänzer, Kinobesitzer, Architekten, Steinmetze, der Maurer, Zimmerleute, Kaminfeger, Schmiede; der Weinstöcke; Abstinenten, der Trinkfürsorge Johannes der Täufer wird angerufen gegen Fallsucht, Krämpfe, Schwindel, Kinderkrankheiten, Tanzwut, Furcht, Hagel. - Die Volksbräuche (Johannis-Feuer, -Kraut, -Bad, Tanz um und über das Feuer) sind meist aus der heidnischen Sonnwendfeier entstanden Verehrung nach dem römischen Generalkalender Für "Johannes" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Baptist, Batti, Battist, Gion, Giovanni, Hannes, Hanno, Hans, Hanus, Hasse, Henschel, Iwan, Iwar, Jan, Janko, Janning, Jannot, János, Janosch, Jean, Jeanette, Jens, Jo, Johann, John, Jonny, Juan, Nino, Schani, Wanja,

Gedenktag ist der 24. Juni

  

Ostern       

 

Was ist Ostern? Was bedeutet Fastenzeit? Wie war das mit dem Abendmahl? Was ist eine Osterkerze? Die Antwort auf diese und viele weitere Fragen findest du, wenn du auf das Wort Ostern klickst!

Direkt nach Fastnacht, also am Aschermittwoch, beginnt die Fastenzeit. Sie dauert genau vierzig Tage. Das eigentliche Osterfest beginnt mit dem Abendgottesdienst am Karsamstag, der Osternacht. Dann feiern die Christen die Auferstehung von Jesus. An vielen Orten wird ein Osterfeuer entfacht. Der Pfarrer zündet die Osterkerze an und trägt die brennende Kerze in die dunkle Kirche hinein. Damit wird die Auferstehung von Jesus verdeutlicht, denn Feuer steht für Leben. Das Osterfest liegt jedes Jahr an einem anderen Datum. Das liegt daran, dass sich das Osterfest nach dem Mond richtet. Gefeiert wird Ostern nämlich immer nach dem ersten Vollmond, der auf den Frühlingsanfang folgt.

Die Ostergeschichte für Kinder erzählt findet ihr hier

(erzählt nach dem Johannes-Evangelium)

    

 

Advent & Weihnachten

Was bedeutet der Begriff "Advent"? Weshalb feiern wir Weihnachten? Seit wann gibt es die Weihnachtskrippe?  Klicke oben und du erfährst es. Du findest zudem Geschichten, Lieder uvm.

Übrigens: Die Adventzeit beginnt mit dem 1. Sonntag nach dem 26. November. und endet immer mit dem 24. Dezember – somit dauert sie 4 Sonntage.

   

 

Die Weihnachtsgeschichte für Kinder erzählt findet ihr hier. 

       

Kontakt

Kinderhaus Oberthulba

09736 - 757200

 

Kinderhaus Hassenbach

09736 - 7387

 

Kinderkrippe Spatzennest

09736 - 757203

 

 

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